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Pflanzliche Arzneimittel auf Drogenqualität achten


Der Kosten- und Konkurrenzdruck am Markt führt jedoch dazu, dass auch Arzneidrogen-Lieferungen geringerer Qualität ihren Käufer finden können. Vor allem dort, wo Produzenten die Drogen für Massenpräparate bereits aufbereitet von einem Extrakte-Hersteller erwerben, wissen sie oft nicht, woher die Rohstoffe kommen. Auch auf diese Weise gehandelte Drogen können natürlich eine gute Qualität haben, Tatsache ist aber: Je mehr Stationen ein pflanzlicher Rohstoff auf dem Weg zum fertigen Produkt passiert, desto mehr Fehlerquellen tun sich auf.

Bei pflanzlichen Arzneimitteln greift die Qualitätskontrolle trotzdem, wie das aktuelle Beispiel der Passionsblumen-Präparate zeigt. Bei pflanzlichen Nahrungsergänzungsmitteln fehlen vergleichbare Mechanismen zur Qualitätssicherung. Denn sie werden nach dem Lebensmittelrecht gehandhabt. Verbraucher sollten deshalb genau überlegen, wann sie anstelle eines gut dokumentierten und staatlich kontrollierten pflanzlichen Arzneimittels ein Billigprodukt aus dem Supermarkt oder dem Drogeriemarkt erwerben wollen.

Weitere Informationen zu Phytotherapie finden Sie unter www.kfn-ev.de

KFN 6/2014 – 15.10.2014

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